Tanztherapie gegen zu viel Veronal

 Romeo

Premierenkritik: Berlioz' Roméo et Juliette
an der Deutschen Oper 

Drittklassiges Stück in erstklassiger Besetzung – besser als umgekehrt. Donald Runnicles motiviert das Orchester zu Höchstleistungen, der Chor brilliert, die Sänger sind nicht so wichtig, dafür prägen Sasha Waltz und ihre Tänzer den Abend nachdrücklich. Nur einer hält nicht das Niveau: der Komponist. 

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Noch immer ein Geheimtipp

 Konserthuset

Stockholm ist
auch für Klassik-Freunde
eine Reise wert 

Volvo und Ikea, Abba und August Strindberg, Ingmar Bergman und Astrid Lindgren – Schweden hat auf vielen Feldern große Namen hervorgebracht. Nur in der klassischen Musik ist das Land über Berwald, Atterberg und Stenhammar nicht hinausgekommen, während ringsum Grieg, Sibelius und Nielsen Weltruhm erlangten. 

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Eine Entdeckung wert

Eichhorn

Friedemann Eichhorn und die Rode-Konzerte 

Im Februar erschien die dritte CD eines editorischen Großprojekts: der Ersteinspielung aller 13 Violinkonzerte des Geigenvirtuosen und Beethoven-Zeitgenossen Pierre Rode. Solist und Motor des Vorhabens ist Friedemann Eichhorn, ein Geiger mit vielen Talenten.

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Wenn der Thomaskantor tanzt

 Vielfltigkeit

Premierenkritik: Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere mit dem Staatsballett Berlin an der Komischen Oper 

Aber er tanzte ja nicht. Darin liegt das Problem. Johann Sebastian Bach war viel zu sehr Pietist, um sich solch fröhlichen Praktiken hinzugeben.  

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