Dem Klavieronkel auf der Spur

Krichel

Alexander Krichel nimmt Rachmaninow auf

Alexander Krichel ist einer der bekanntesten, aber auch einer der spannendsten jungen deutschen Pianisten. In Berlin ist in den nächsten Monaten kein Konzert geplant. Dafür debütiert er am Wochenende (in drei Konzerten am 14. und 15. März) bei der Dresdner Philharmonie mit Rachmaninow – der Mitschnitt soll auf seiner nächsten CD bei Sony Classical erscheinen. Das folgende Interview entstand im November 2014 per Telefon via London, wo Krichel seit anderthalb Jahren studiert. Der 25jährige Hamburger, der über erstaunlich viele Talente verfügt, ist ein offener Gesprächspartner, der präzise formuliert und gerne lacht.

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Diese Schwalbe macht den Sommer

 Rondine

Premierenkritik: Puccinis La Rondine an der Deutschen Oper

Über dem Abend lag der Hauch des Sensationellen, Unglaublichen, Märchenhaften: eine späte Oper von Giacomo Puccini, die kaum jemand kennt. Selbst viele Kapellmeister, Kritiker und andere Opernverrückte haben La Rondine (Die Schwalbe) noch nie gesehen.
 
 

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O mio Blaubart caro

 Blaubart

Premierenkritik: Gianni Schicchi und Herzog Blaubarts Burg
an der Komischen Oper

Das Positive zuerst: Ausrine Stundyte und Gidon Saks sind das Traumpaar des Abends, das Albtraumpaar, dessen Spiel und Gesang quälend intensiv in die Abgründe von Bartóks Partitur eindringt.  

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„Hallo, Vibrato, wo bist du?“

Mnke

Der Bratschist Nils Mönkemeyer hört und kommentiert CDs seiner Kollegen, ohne dass er erfährt, was er hört

Zumindest auf dem deutschen CD-Markt ist Nils Mönkemeyer seit Jahren schon der erfolgreichste Bratschist. Und auch im Konzertleben ist der gebürtige Bremer, der an der Musikhochschule seiner Wahlheimat München als Professor unterrichtet, eine feste Größe – als Solist und passionierter Kammermusiker. Arnt Cobbers traf sich mit ihm 2011 zu einem „Blind gehört“, auf das er sich lustvoll einließ. Die CDs kommentiert er bereits während des Hörens.

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