„Das ist entsetzlich, machen Sie es aus!“

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Der Pianist Konstantin Lifschitz hört und kommentiert CDs seiner Kollegen, ohne dass er erfährt, was er hört

Konstantin Lifschitz gehört zu den interessantesten Pianisten der jüngeren Generation. 1976 in Charkow geboren und in Moskau ausgebildet, hat er lange in Berlin gelebt. Seit einigen Jahren wohnt er in Luzern, wo er an der Hochschule unterrichtet. Gemeinsam mit dem philharmonischen Konzertmeister Daishin Kashimoto hat er kürzlich aller Beethoven-Sonaten für Violine und Klavier aufgenommen, gerade ist seine bereits zweite Einspielung der Goldberg-Variationen erschienen. Das folgende Gespräch mit Arnt Cobbers fand 2010 statt.

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Fischkonzert für Feinschmecker

 Ladymac

Premierenkritik: 
Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk 
an der Deutschen Oper

Bisher haben wir Das Fischkonzert für einen Roman von Halldór Laxness gehalten – aber jetzt zeigt sich, dass es so etwas auch von Schostakowitsch gibt. Diese Lady Macbeth von Mzensk spielt sogar fast in Island, nämlich an der norwegischen Küste.  

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Der Tunnel-Freischütz

 Freischutz

Premierenkritik: 
Webers Freischütz 
an der Staatsoper im Schillertheater

Volltreffer gibt es in Sachen Weber kaum noch. Diese Hoffnung ginge zu weit angesichts der deutschen Nationaloper, die nicht nur das geistvollste und spannendste Libretto mit der feurigsten und innigsten Musik bietet, sondern leider auch die – neben Haydns Jahreszeiten – deftigste Huldigung des Waidwerks.  

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Geniale Gegensätze

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Roman Zaslawsky beleuchtet die Beziehung zwischen Schumann und Liszt neu

Auf seiner ersten beeindruckenden CD „Genial Opposites“ konfrontierte der junge Pianist Roman Zaslavsky 2012 Schlüsselwerke von Schumann und Liszt, 2013 folgte das Gegensatzpaar Rachmaninow – Prokofjew. Nun präsentiert der gebürtige Petersburger mit Wohnsitz Frankfurt/Main das Konzept auf einer Tournee live – und belebt dabei die alte Tradition des moderierten Konzerts.

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